Der Beitrag von youthpart zur Stärkung von Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft

By | 17. November 2014

Menschen um ein IPadDas Internet hat sich zu einem wirkungsvollen Kommunikations- und Kulturraum entwickelt, der weitreichende Entfaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen sowie neue Chancen für die demokratische Weiterentwicklung unserer Gesellschaft eröffnet. Insbesondere Jugendliche verstehen digitale Medien und soziale Netzwerke als selbstverständlichen Teil ihrer Alltagswelt und verbringen hier einen Großteil ihrer Freizeit[1]. Sie gestalten neue soziale Räume, um sich auszutauschen und gleichzeitig ihre Meinung zu äußern und sich Gehör zu verschaffen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für junge Menschen, sich online zu engagieren und sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Doch zeigen bisherige Erfahrungen im Bereich der von Verwaltung und Politik initiierten Angebote elektronischer Partizipation (ePartizipation) – sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext – eine deutliche Schieflage bei den Nutzergruppen: Jugendliche sind bei diesen Verfahren, die sich in der Regel auf sogenannte Bürgerhaushalte beschränken, stark unterrepräsentiert[2]. Gründe hierfür liegen an einem fehlenden jugendspezifischen Fokus, dem Fehlen einer verständlichen Ansprache[3] der Akteure und dem Mangel an Verfahren etablierter ePartizipationsformate. Zudem finden junge Menschen bisher wenig Unterstützung, ihr spontanes und punktuelles Engagement in nachhaltige Beteiligungsprozesse zu überführen. Besonderer Förderung bedarf hierbei die Gruppe der bildungs- und politikfernen Jugendlichen, deren Engagement hinter das von jungen Menschen mit höherem Bildungsniveau und ausgeprägten politischen Interessen zurückfällt[4].

Für die notwendige Form pädagogischer Begleitung fehlt es auf Seiten der Kinder- und Jugendhilfe oft an technischem Know-how und geeigneten Formaten, die Zielgruppe adäquat über das Internet zu erreichen und hier gemeinsam partizipative Onlinekommunikation zu gestalten. Auf der Seite der öffentlichen Verwaltungen finden jugendgerechte Standards, pädagogisch motivierte Methoden und der digitalen Lebenswelt junger Menschen angepasste Verfahren kaum Anwendung. Hier setzte das Projekt youthpart an, mit Blick über die nationalen Grenzen hinaus, innovative Ansätze zu identifizieren, weiterzuentwickeln und modellhaft auf unterschiedlichen Ebenen zu erproben.

Folgende Fragen galten als leitend für das Projekt:

  • Wie können zeitgemäße Formen der Jugendbeteiligung die Potenziale der Digitalisierung nutzen?
  • Wie kann hierdurch die Teilhabe junger Menschen verbessert werden? Welche Erfahrungen gibt es dazu bereits im In- und Ausland?
  • Wie kann onlinebasiert Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene ausgestaltet werden?

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie und der multilateralen Zusammenarbeit mit Partnerländern wurde ein internationaler Austausch initiiert, um die Weiterentwicklung netzbasierter Beteiligungsformate zu fördern und breitere Zielgruppen zu erreichen. Im Mittelpunkt der multilateralen Zusammenarbeit stand ein gemeinsamer Prozess von Entwicklung, Erprobung und Auswertung innovativer ePartizipationsverfahren und -modellen. Ziel war es, im Rahmen des multilateralen Austauschprozesses einen Leitfaden (Guidelines) zu entwickeln, wie erfolgreiche ePartizipation Jugendlicher gelingen kann.

Auf nationaler Ebene wurden im Projekt youthpart gemeinsam in einem Kompetenz-Netzwerk internetbasierte Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche entwickelt und auf kommunaler Ebene erprobt. So konnten Synergien zwischen nationalen Aktivitäten und dem multilateralen Austausch geschaffen und neue Impulse zur Stärkung digitaler Handlungsfähigkeit Jugendlicher gewonnen werden. Folgende Projektbausteine wurden dazu eingesetzt:

  • Multilaterale Kooperation und Austausch über Themen, Instrumente und Verfahren von ePartizipation, die auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene zur Anwendung kommen und in Form von Guidelines zusammengefasst werden.
  • Kooperative Entwicklung und Verbreitung von geeigneten Softwareanwendungen zur Umsetzung netzbasierter Beteiligung.
  • Stärkung des Fachdiskurses ePartizipation von Jugendlichen sowie Unterstützung, Beratung und qualifizierende Begleitung ausgewählter Umsetzungsprojekte.

Multilaterale Kooperation zur Entwicklung von Guidelines für gelingende ePartizipation Jugendlicher auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene

Im gemeinschaftlichen Prozess hat youthpart mit internationalen Partnern aus Österreich (Bundesministerium für Familie, Wirtschaft und Jugend), dem Vereinigten Königreich (British Youth Council), Spanien (Nationales Jugendinstitut – INJUVE), Finnland (Entwicklungszentrum für Jugendinformation – Koordinaatti), der Europäischen Kommission sowie dem nationalen Fachbeirat (mit Vertretern aus den Bereichen Jugend, Städte- und Gemeindeverwaltung, Softwareentwicklung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft) Guidelines für gelingende ePartizipation Jugendlicher erstellt. Diese geben Unterstützung und Anregungen bei der Gestaltung von internetgestützten Beteiligungsverfahren mit Jugendlichen und dienen als Referenzrahmen für Politik, Verwaltung, Jugendverbände und Jugendliche auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene.

Zur Entwicklung der Guidelines fanden neben den internationalen Partnertreffen und nationalen Expertengesprächen zwei offene europäische Konsultationen statt: Zum einen ein Peer Learning Seminar in Helsinki mit 30 Teilnehmenden aus den Partnerländern − zum anderen das erste europäische Jugend-BarCamp in Wien mit über 100 Jugendlichen aus insgesamt acht europäischen Ländern. Komplementär dazu, und als Feedbackschleife konzipiert, fanden Arbeitstreffen des nationalen Fachbeirats youthpart in Berlin statt.

Die Guidelines beschreiben sechs Phasen der ePartizipation, die tragend für eine Struktur gelingender Beteiligung sind. Die Guidelines stehen hier zum Download bereit.

Entwicklung und Verbreitung von geeigneten Softwareanwendungen zur Umsetzung netzbasierter Beteiligung

Im Rahmen des Projektes youthpart wurden gemeinsam mit Partnern verschiedene technisch komplementäre Möglichkeiten entwickelt, um Jugendpartizipation mittels Internet-basierter Software umzusetzen:

  • Im Rahmen Kooperation mit Liquid Democracy e.V. und anderen Partnern wurde die Jugendbeteiligungsplattform www.ypart.eu ins Leben gerufen, um Jugendpartizipationsprojekte vor allem auf kommunaler Ebene zu ermöglichen. Mit geringem technischen und organisatorischen Aufwand ermöglicht die Plattform, verschiedene Beteiligungsprojekte zu unterschiedlichen Fragestellungen und Themen zu gestalten. Mit Hilfe einer Kartenfunktion können etwa Stadt- und Raumplanungsprojekte diskutiert und durch die Termin- und Kalenderfunktion Verfahren strukturiert werden.
  • Das Barcamp-Tool Camper (barcamptools.eu) ermöglicht die Organisation, Bewerbung und Durchführung von Jugend-Barcamps. Das Besondere beim Format Barcamp ist, dass bei der Themenfindung, Ausgestaltung und Diskussion sowohl Online- als auch Offlineelemente eingesetzt werden. Jugendliche und Einrichtungen der Jugendarbeit können mit dem Tool Veranstaltungen eigenständig vom Teilnehmermanagement über die Vernetzung bis hin zur Dokumentation durchführen.
  • Das Etherpad Yourpart.eu ermöglicht das kollaborative Arbeiten an gemeinsamen Texten, die gleichzeitig auch mit größeren Personengruppen ohne jegliche Anmeldehürden verfasst werden könne. Dieses niederschwellige Werkzeug ist besonders geeignet, erste Zugänge für junge Menschen zu schaffen, gemeinsam Ideen und Wünschen zu artikulieren.

Stärkung des fachlichen Diskurses in online- und offline-Netzwerken

Das Einbringen in den fachlichen Diskurs auf Veranstaltungen, die Bekanntmachung des Projektes sowie Gewinnung von Unterstützer(inne)n und Partner(inne)n auf nationaler und europäischer Ebene waren ein wichtiger Schwerpunkt des Projekts. Zu diesem Zweck erfolgte die regelmäßige Teilnahme an Fachveranstaltungen zum Thema ePartizipation als Input-Geber/-in, Diskutanten, Referent(inn)en oder Workshopleiter/-innen. Bei Tagungen − wie einer gemeinsame Fachtagungen mit den Jugendministerien in NRW und RLP oder mit der Allianz für ePartizipation in Brandenburg − konnten weitere Unterstützer/-innen und Partner/-innen gewonnen und das Netzwerk um das Thema ePartizipation ausgebaut werden.

Neben der projektbezogenen eigenen Social-Media-Aktivität trugen die Projektverantwortlichen zur Pflege und Kommunikation in vielen anderen Social-Media-Gruppen bei und brachten sich darüber hinaus aktiv in relevante Netzwerke ein. Die Gründung und Fortführung der online-Netzwerke auf Facebook (open data, open government, Netzpolitik, ePartizipation) wurde gut angenommen. Es entstanden neue Diskussionsräume, die vorher nicht existiert hatten oder in denen das Thema ePartizipation nicht präsent gewesen war. So ist die Facebook-Gruppe ePartizipation inzwischen zur wichtigsten Austauschplattform zum Themenkomplex im deutschsprachigen Netz mit über 950 Mitgliedern geworden. Ebenso von Bedeutung war die Präsenz in verschiedenen „offline“-Netzwerken wie z.B. mit dem Forschungsnetzwerk Liquid Democracy und dem Government2.0-Netzwerk. Hier wurden neue Verbindungen geschaffen, die zu weiteren Kooperationen und Veranstaltungen − ­ beispielsweise Referat bei der Behörden-Tagung „Effizienter Staat“ oder Vortrag an der Zeppelin Universität – führten.

Wirkungen und Ergebnisse

Das Projekt youthpart hat zentrale Akzente gesetzt und mit nützlichen Software- und Unterstützungsangeboten, einer breit aufgestellten Disseminationsstrategie zur Stärkung des Fachdiskurses und nicht zuletzt durch Impulse aus dem multilateralen Austausch einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung nationaler und europäischer Jugendpolitik im Bereich digitaler Jugendbeteiligung geleistet. Die Einbeziehung nationaler Expertinnen und Experten (Fachbeirat) in allen Partnerländern war eine wichtige Voraussetzung, um eine möglichst breite Vielfalt an Erfahrungen einzubeziehen und gleichzeitig den Fachdiskurs in und mit verschiedenen Ländern zu intensivieren. Mit dem Projekt youthpart konnten neben wichtigen Impulsen und der Entwicklung von europäischen Guidelines innovative Tools zur ePartizipation Jugendlicher entwickelt werden. So ermöglicht die Jugendbeteiligungsplattform Ypart.eu, komplexe Entscheidungsfindungsprozesse abzubilden, diese in kommunale Strukturen einzubinden und sie modular anzupassen. So können Raumplanungsvorhaben visuell über eine Mapping-Funktion durchgeführt, Jugendhilfeplanungen gemeinsam mit Jugendlichen realisiert, Entscheidungen über den Einsatz kommunaler Haushalte oder auch Satzungen von Jugendverbänden diskutiert und entschieden werden. Es lässt sich festhalten, dass die Jugendbeteiligungsplattform Ypart.eu sowohl im internationalen Kontext als auch auf nationaler Ebene auf großes Interesse gestoßen ist und diese als erfolgreiches Tool besonders in der Verbindung von Jugendbeteiligung und kommunaler Verwaltung gesehen werden kann. Die Evaluation des Projekts youthpart zeigt eine höhere Beteiligung Jugendlicher mittels Ypart.eu als durchschnittlich bei anderen kommunalen ePartizipationsverfahren auf.

Auch die breite Nutzung des BarCamp-Tools Camper und die hohen Abrufzahlen des Jugendbarcamp-Handbuchs zeigen deutlich, dass youthpart mit diesem Werkzeug eine Lücke geschlossen hat: die strategische Verbindung digitaler Werkzeuge mit offline-Veranstaltungen, die in einem hohen Maß auf die direkte Teilhabe junger Menschen setzen. Der Einsatz des BarCamp-Tools im Rahmen des Jugendbeteiligungsevents in Wien hat erfolgreich gezeigt, dass junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern sich über das Tool im Vorfeld der Veranstaltung kennenlernen, über Inhalte austauschen und somit unterschiedliche Sessions der Veranstaltung über weite Entfernungen hinweg bereits planen konnten. Face-to-face konnten die jungen Menschen aus acht Ländern sich dann in Wien erstmals sehen, hatten aber durch das Tool die Möglichkeit vorher Kontakt aufzunehmen und Absprachen zu treffen.

Wirkungen auf nationaler Ebene

Mit der Veröffentlichung der Guidelines im Juni 2014 konnte ein Referenzrahmen für die Umsetzung von ePartizipationsverfahren in Deutschland geschaffen werden, der sowohl jugendpolitisch auf nationaler Ebene, in Bundesländern und Kommunen Bedingungen für gelingende Verfahren schafft, als auch auf praktischer Ebene Anregungen zur Umsetzung gibt. Beispielsweise wurden die Guidelines in Rheinland Pfalz und Nordrhein Westfalen in die strategischen Planungen für zukünftige ePartizipationsvorhaben eingebunden und im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie in den Wegweiser Bürgergesellschaft aufgenommen. Im Rahmen der Erprobungsphase der Jugendbeteiligungsplattform Ypart.eu beteiligten sich weit über 3.000 Jugendliche aus insgesamt 15 Kommunen sowie ausgewählten Jugendverbänden an politischen Entscheidungsfindungsprozessen vor Ort. Mit dem entwickelten BarCamp-Tool Camper sind inzwischen mehr als 30 partizipative Jugendevents mit durchschnittlich 50 Jugendlichen organisiert und durchgeführt worden. Mit mehr als 12.000 eingerichteten Instanzen wird das Etherpad-Werkzeug Yourpart.eu erfolgreich genutzt.

Wirkungen in den Partnerländern

Alle beteiligten Partner werden die Guidelines in ihren Ländern als Referenzrahmen zur weiteren Entwicklung von ePartizipationsverfahren nutzen und in entsprechend übersetzten Versionen verbreiten. Durch den Austauschprozess angeregt wird in Österreich ein auf nationaler Ebene angesiedelter Prozess zur online-Beteiligung junger Menschen entwickelt. In Finnland konnte das bestehende ePartizipationssystem weiterentwickelt werden. Im Anschluss an das im Rahmen von youthpart durchgeführte JugendBar-Camp in Wien 2013 initiierten finnische, österreichische und spanische Jugendliche eigenständig einen Workshop zur Weiterentwicklung der gemeinsamen Ideen mobil nutzbarer ePartizipationsverfahren.

Wirkungen auf europäischer Ebene

Youthpart wurde zu Mitarbeit beim Expertentreffen (Expert Group Partizipation) des Youth-Partnerships der Europäischen Kommission und des Europarates eingeladen, um hier die Ergebnisse des Projekts und im Speziellen die Guidelines vorzustellen. Die Erfahrungen aus youthpart wurden in den Empfehlungen (recommendations of the Reflection Group on youth participation) der Expertengruppe aufgenommen. Darüber hinaus wurde youthpart zu einer Konferenz zu Jugendpartizipation des Current Affairs Committee of the Congress of Local and Regional Authorities des Europarates eingeladen. Auch hier wurden die Guidelines vorgestellt und diskutiert. Bei der Generalversammlung des Jugendinformationsnetzwerks ERYICA wurden ebenfalls die Guidelines und das Projekt unter Beteiligung der EU-Kommission vorgestellt. Hieraus entstand die Idee eines Seminars zur weiteren Vertiefung im Bereich Qualifizierung und Training von Jugendarbeiter(inne)n, das für März 2015 in Brüssel geplant ist und in Kooperation mit Organisationen aus Belgien, Luxembourg, Malta, Türkei, Deutschland, Finnland und Österreich stattfindet.

Fazit

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird sich die Bevölkerungsstruktur in Deutschland stark verändern: Wir werden älter, die geborenen Kinder werden mit jeder Generation weniger und die Gesellschaft wird vielfältiger. Damit vor diesem Hintergrund die Interessen junger Menschen ausreichend Gehör finden können, muss im Zuge des demografischen Wandels die Förderung von Jugendbeteiligung einen zentralen Stellenwert erhalten. Junge Menschen müssen verstärkt in Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen und beteiligt werden und sie brauchen Unterstützung und Motivation, sich einzumischen und ihre Interessen zu vertreten. Weil das Internet ein fester Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen ist und mit youthpart gezeigt werden konnte, dass Engagement und gesellschaftspolitische Teilhabe mit Hilfe digitaler Medien erfolgreich realisiert werden kann, muss ein umfassendes Konzept von Jugendbeteiligung auch digitale Werkzeuge und Verfahren integrieren. Digitale Medien erweitern in diesem Sinne das Angebot an Beteiligungsinstrumenten und lassen sie orts- und zeitunabhängig verstetigen, breiter anlegen sowie wirkungsvoll verankern. Mit den Erfahrungen und Ergebnissen von youthpart wurden wichtige Gelingensbedingungen erarbeitet, die in ein solches Konzept einfließen. Um auch in Zukunft die pädagogische Praxis, Verwaltungen, Jugendorganisationen und junge Menschen selbst dabei zu unterstützen, Jugendbeteiligung mit digitalen Medien umzusetzen, braucht es kontinuierliche Angebote, zielgruppenspezifischen Wissenstransfer sowie Beratung und Qualifizierung. Daher ist es ein wichtiges Anliegen, bestehendes Know-how zu bündeln, weiterzuentwickeln und adäquate Formen des Austauschs und der Verbreitung zu schaffen. Neue technische und soziale Entwicklungen, auch über die nationalen Grenzen hinaus, müssen kontinuierlich beobachtet, bewertet und für die Praxis aufbereitet werden. Damit kann es gelingen, wirkungsvoll junge Menschen dabei zu unterstützen und geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, sich an Gesellschaft und Politik zu beteiligen.

[1] Siehe JIM-Studie 2013 http://www.mpfs.de/?id=613 und ARD /ZDF Onlinestudie 2014 http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=506

[2] Zu Ausnahmen und Hintegründen siehe http://www.buergerhaushalt.org/de/article/b%C3%BCrgerhaushalt-und-jugendbeteiligung-perspektiven-und-argumente )

[3] Vergleiche http://www.sprichst-du-politik.de/ )

[4] Vergleiche die Aktivitäten der Bundeszentrale für politische Bildung, die einen eigenen Fachbereich zur Problematik unterhält http://www.bpb.de/die-bpb/51755/die-fachbereiche-der-bpb sowie die Ergebnisse des Fachworkshops „Politikferne Jugendliche besser erreichen“ der Friedrich Ebert Stiftung http://library.fes.de/pdf-files/akademie/10149.pdf

Dieser Beitrag steht unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-ND 3.0 DE 

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